8 Schritte zur perfekten Tischtennis Technik

8 Schritte zur perfekten Tischtennis Technik
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    Im Tischtennis befinden wir uns jetzt in der Sommerpause und deshalb ist es ganz wichtig, dass du deine Technik in dieser Zeit verbessert. Mein Name ist Bojan Besinger und ich bin Tischtennis High Performance Coach und ich zeige dir in diesem Video 8 Schritte, die du beachten solltest, wenn du deine Technik im Tischtennis verbessern willst. Schritt 1 ist das Multi-Ball Training, was ihr vielleicht auch als Balleimer-Training kennt. Dabei ist es sehr, sehr gut die Technik erstmals zu erlernen, weil der Ball eben nicht zurückkommt, sondern er wird im Optimalfall von einem Trainer eingespielt. Dabei kann der Trainer dabei helfen die Technik zu erklären und Korrekturen sehr, sehr schnell zu vollziehen und dann eben die Technik bei dir richtig anzuwenden. Wichtig dabei ist, dass ein Schlag nach dem anderen erlernt wird. Dass zum Beispiel auch erst gesagt: "Wir lernen den Ball erst auf Überschnitt. Dass er erst leer kommt, sodass ich den Rückhand Topspin erst leer, und dann eben nach und nach zum Beispiel auf Unterschnitt angewendet wird. Vielleicht kann es auch sagen: 'Hey, du willst erst auf Unterschnitt lernen, weil du zum Beispiel Probleme hast, Spin zu erzeugen.' Ist dann wieder bisschen ja die Trainer Philosophie und was bei dir gerade wichtig ist. Doch Schritt 1: Multi Ball Training sehr, sehr gut, wenn du es in deinem Verein noch nicht hast oder es noch nicht ausgeübt wird, dann solltest du schauen, dass du es irgendwo her bekommst. Ob es bei unseren Lehrgängen ist oder du mit deinem Trainingspartner das ausmachen kannst, ist gar nicht so wichtig. Wichtig ist einfach dass du jemand an der Hand hast, der dir die Technik zeigen kann und mit dir regelmäßiges Multi-Ball Training macht. Schritt Nummer 2 sind die regelmäßigen Übungen. "Regelmäßig" bedeutet im Tischtennis, dass du ganz genau weißt, wo der Ball hinkommt. Wichtig ist dabei, wenn du die Technik erlernt willst - wenn es nicht die Beinarbeit Technik ist - dass du eben auch Übungen spielst, die nicht zu schnell sind und dir dabei helfen, die Technik zu verbessern. Zum Beispiel, wenn du die Rückhand verbessern willst, kannst du erstmal damit anfangen, dass du möglichst viele Bälle mit der Rückhand spielst und ab und zu, damit du dich eben nicht daran gewöhnst, spielst du zum Beispiel drei Bälle mit der Rückhand und dann kommt ein ball in die Vorhand. Dass du eben so anfängt ja, und dann kannst du auch nach und nach die gleiche Übung mit Aufschlag machen, doch das erzähle ich mehr bei Schritt Nummer 4. Bevor wir zu Schritt Nr. 4 kommen, ist erstmal Schritt Nr. 3 wichtig. Denn das sind die unregelmäßigen Übungen. Es ist also das Gegenteil von den regelmäßigen Übungen, weil du nicht ganz nicht ganz genau weißt, wo der ball hinkommt. Dabei kannst du erstmal einer leichten, regelmäßigen Übung anfangen.Diese ist zum Beispiel sehr, sehr bekannt ist die Übung Mitte - Ecke. Dazu habe ich auch schon ein Video, könnt ihr euch anschauen, wenn ihr die Übung noch nicht kennt. Dabei kommt der erste Ball in die Mitte und der zweite Ball kommt in eine Ecke. Das heißt ihr könnt zum Beispiel eben die Schlagtechnik noch weiter optimieren. Eine sehr unregelmäßige Übung ist dann zum Beispiel, dass der Ball auf dem ganzen Tisch verteilt kommt, d. h. ihr spielt den Ball zum Beispiel immer dem Gegner in die Rückhand, der blockt einfach den Ball und er variiert euch über den Tisch verteilt. Oftmals ist da sehr, sehr gut, dass der Ball eben nicht von der tiefen Vorhand einmal dann in die tiefe Rückhand kommt, sondern dass die Bälle eben nur ein paar Zentimeter immer variieren, damit ihr euch wirklich darauf konzentrieren könnte, die Technik zwar zu verbessern, aber eben im unregelmäßigen Stil. Schritt Nr. 4 ist dann Aufschlag und Rückschlag langsam in das Training zu integrieren. Dabei ist es wichtig, dass ihr auch wieder mit einer regelmäßigen Übung beginnt. Sei es wir starten mit einem kurzen Unterschnitt Aufschlag, dann kommt der erste Ball lang in die Rückhand und ich spiel zum Beispiel die Übung 2-2, d.h. hier erster schlag mit der Rüchand auf Unterschnitt, zweiter Ball dann auf Überschnitt, dann 3. und 4. Ball mit der Vorhand und dann wieder zurück in die Rückhand. Das ist dann eine Aufschlagübung als regelmäßige Übung und dann könnt ihr das ganze als unregelmäßige Übung machen. Ihr könnt zum Beispiel einen kurzen und Unterschnitt Aufschlag wieder machen, dann kommt der Ball lang in die Rückhand, kommen X-Bälle in die Rückhand, oder 2-5 Bälle oder, wie ihr wollt. Und ihr spielt den Ball und der Trainingspartner kann entscheidend, wann der Ball in die tiefe Vorhand kommt, spielt er den Ball in die Vorhand und dann geht es wieder zurück in die Rückhand d.h. auch beim Aufschlag-Rückschlag könnt ihr variieren zwischen einer regelmäßigen und einer unregelmäßigen Übung. Wichtig ist jedoch, dass ihr diese Aufschlag-Übungen nach und nach ins Training integriert, weil im Spiel eben der Ball auch oft als Unterschnitt Ball kommt und wenn ihr ins Spiel erstmal gar nicht reinkommt, dann bringt es, wenn ihr die Vorhand-Gegen, Topspin-Granaten und alles könnte, weil ihr erstmal eben Schritt für Schritt im spiel ankommen müsst und dazu gehört eben auch der 1. Ball. Schritt Nr. 5 ist dann das Trainingsmatch. Dabei ist es wichtig, dass du auch mal gegen unterschiedliche Gegner spielst und kannst auch alle Schritte in dein Training integrieren. D. h. du musst nicht einmal nur Aufschlagtraining machen oder nur regelmäßige Übungen, sondern du kannst dich Schritt für Schritt in der Trainingseinheit eben hocharbeiten. D.h. zu sagen, du beginnst mit regelmäßigen Übungen, dann kommt eine unregelmäßige Übung, dann eine Übung mit Aufschlag und dann kommt das Trainingsmatch. Dabei ist es wichtig, dass du eben diese Sachen, die du im Training gelernt hast auch ein bisschen ausprobierst. D.h. du gehst nicht immer auf das Gewinnen, ja du willst nicht immer gewinnen, sondern wenn du sagst du hast jetzt zum Beispiel probiert den Rückhand Topspin auf Unterschnitt zu erlernen und der Ball kommt wirklich lang, z.B. ein langer Schupfball in die Rückhand ,dass du dann den Ball nicht schupfst, sondern dass du dann einfach mal sagst: "Hey, ich ziehe jetzt den Ball, ich eröffne den Ball und schau ob er kommt. Wenn ein Fehler passiert ist es ganz normal - ist okay und du kannst eben vor allem im Training das ganze erst mal probieren und dann auch im Match anwenden zu können, deswegen verwende das Trainingsmatch nicht immer um gewinnen zu wollen, sondern auch die Sachen, die du gerade erlernst hast dann zu trainieren. Schritt Nr. 7 ist dann der richtige Wettkampf. D.h. was zu im Trainingsmatch eben probiert hast, was du in den Trainingseinheiten erlernt hast, versuchst du nun im richtigen Match anzuwenden. Dabei ist es eben so, dass du oftmals, wenn du gut führst, wenn du eine gute Führung hast - ja ein hoher Führung, dass du dann eben viel leichter mit viel mehr Selbstvertrauen die Sachen anwenden kann. Das heißt wenn du mal 3:0 4:0 5:0 im Satz führst oder allgemeine eine 2:0 Satzführung hast, dann kannst du ohne Probleme mal versuchen die Sachen anzuwenden. Auch hier ist natürlich wieder so, wenn du Sachen riskierst, wenn du Sachen anwendet, riskierst du auch, dass du eben den Punkt verlierst und auch mal ein Satz verlierst, ist aber ganz normal. Wichtig ist einfach, dass du die langfristige Entwicklung im Blick hast und nicht immer schaust:"Kann ich jetzt das Spiel gewinnen oder nicht, sondern einfach mal sagt:" okay ich fühle mich gut, ich spiele gerade gut, ich kann auch wenn ich vielleicht was probiere das spiel gewinnen und dann eben das ganze anwenden. Das heißt nach dem Trainingsmatch, versucht du das ganze im richtigen Wettkampf anzuwenden. Schritt Nr. 7 nach dem Match ist nämlich nicht vorbei, sondern Optimalfall machst du eine Videoanalyse oder analysiers einfach das Match. Denn im Match fallen dann meist auch die Fehler auf. Du siehst, okay wenn der ball vielleicht bisschen mehr in die Mitte kam, hast einen Fehler gemacht oder deine Beinarbeit war nicht gut. Dabei ist oft hilfreich, wenn du auch mit dem Trainer darüberschaust oder mit jemand, der sich auskennt, weil dann siehst du ganz genau: Wo waren die Fehler und dann eben in der Trainingseinheit, wir fangen dann wieder später von vorne an eben die Sachen anwenden können. Das heißt die Technik ist immer ein Prozess ja du wirst eigentlich nie die perfekte Technik haben, sondern du erlernst sie immer wieder Schritt für Schritt. Deswegen nach dem Match, ist es nicht vorbei, sondern im Optimalfall nimmst du dir Zeit und analysiert das ganze nochmal. Und bei Schritt Nr. 8 machen wir das ganze wieder von vorne. D.h. du kannst alle Schritte eigentlich innerhalb von einer Woche durchlaufen. Du fängst am Anfang der Woche mit den regelmäßigen Übungen an, gehst dann langsam zu den unregelmäßigen, Aufschlagübungen, bis hin zum Trainingsmatch und zum richtigen Wettkampf, um dann zu sehen: "Wo waren da eigentlich die Fehler, was lief auch schon gut, um dann in der folgenden Trainingswoche wieder zu starten und zu schauen: "Was muss ich machen, um meine Technik wieder auf das nächste Level zu bekommen, damit du eine High Performance Technik im Tischtennis bekommst. Das waren die acht Schritte für eine bessere Technik im Tischtennis. Wenn du niemanden im Verein hast oder keine guten Trainingsbedingungen hast, dann komme gerne zu den High Performance Lehrgängen Alle Links, auch im zu den Lehrgängen, findest du in der Beschreibung. Denn da machen wir genau das, was wichtig ist für eine gute Technik im Tischtennis. Wir machen mit dir Multiballtraining, aber wir machen auch viele Übungen und analysieren dich per Video. Deswegen komm da vorbei, wenn du eine bessere Technik haben willst, um dann in der nächsten Saison auch wirklich maximal erfolgreich zu sein. Mein Name ist Bojan Besinger und ich würde mich sehr freuen wenn, wir uns dann im nächsten Video wiedersehen oder sogar bei den High Performance Lehrgängen. Also: Bis dahin und viel Erfolg im Tischtennis.
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